Das Schneiden von Leder mag im Vergleich zu vielen anderen Tätigkeiten in der Lederverarbeitung nicht besonders kompliziert erscheinen. Dieser Eindruck kann jedoch täuschen. Wenn Sie noch effizienter mit Naturleder arbeiten möchten, lesen Sie unsere Tipps zum Schneiden von Leder!
Die Wahl der richtigen Lederwerkzeuge zum Schneiden von Leder
Schon ein leichtes Verrutschen des Lineals kann dazu führen, dass das gesamte Projekt für den vorgesehenen Zweck unbrauchbar wird. Der Schnitt im Leder muss einfach perfekt sein – hier gibt es keine Kompromisse. Deshalb sind zwei Dinge besonders wichtig: die Fähigkeiten des Sattlers und die Qualität der verwendeten Werkzeuge.
Es gibt viele Messer zum Schneiden von Leder, und beim Kauf der einzelnen Materialien im CraftPoint-Shop können Sie sogar Ihre eigene Schneideklinge anfertigen. Denken Sie jedoch daran, dass das Schneiden von Leder nicht mit irgendeiner beliebigen Klinge erfolgen kann. Entscheidend ist, das Werkzeug genau auf das jeweilige Lederstück abzustimmen.
Je weicher und dünner das Leder, desto stärker wird es sich beim Zuschneiden dehnen. Verwenden Sie für solche Projekte Messer mit geringem Widerstand. Andernfalls besteht ein höheres Risiko, eine ungleichmäßige Schnittlinie zu erzeugen, was wir alle vermeiden möchten. Erwägen Sie auch, Ihre Werkstatt mit mehreren verschiedenen Unterlagen und/oder Schneidematten für Leder auszustatten.
Für sehr dünnes Leder eignen sich japanische Messer und Rollschneider. Letztere haben praktisch keinen Widerstand, sodass sich die feinen Lederstücke während der Arbeit nicht verschieben. Japanische Messer wiederum sind ideal für die Feinbearbeitung dünner Materialien. Denken Sie daran, dass sich Leder aufgrund seiner Eigenschaften am Ende des Schnitts am stärksten dehnt. Der Druck mit einem japanischen Messer schützt das Projekt vor den Folgen dieses Phänomens.







